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Weitere Informationen

zum Wettbewerbsaufruf „Ausbildungsbegleitende Hilfen für vollschulische Ausbildungen“

Im Rahmen der Informationsveranstaltung am 15.11.2019 sind die folgenden Unterlagen präsentiert bzw. angekündigt worden:

  1. die Powerpoint-Präsentation „Ausbildungsbegleitende Hilfen für vollschulische Ausbildungen“ (pdf, 402.5 KB) zur Informationsveranstaltung am 15.11.2019,
  2. die von Herrn Struck (Senatorin für Kinder und Bildung) erstellte Übersicht „voraussichtlicher Bedarf ausbildungsbegleitende Hilfen (abH) (pdf, 25.3 KB) in vollschulischen Ausbildungen in der Stadtgemeinde Bremen“ sowie
  3. die ebenfalls von Herrn Struck erstellte Übersicht „Ansprechpartner in den Schulen und Ferienverfügbarkeit der Räume (pdf, 27.5 KB) (Oster- und Herbstferien)“. Bitte beachten Sie, dass die Durchführung von ausbildungsbegleitenden Hilfen in den Sommer- und Weihnachtsferien nicht vorgesehen ist.

Bitte beachten Sie ferner, dass aufgrund der ermittelten Bedarfe eine weitere Schule in den Förderkanon aufgenommen wurde:
Schulzentrum des Sekundarbereiches II an der Bördestraße
Bördestr. 10
28717 Bremen
mit dem Ausbildungsberuf „Wirtschaftsassistent/-in – Informationsverarbeitung“

Außerdem wurden im Rahmen der Informationsveranstaltung folgende Fragen geklärt:

  1. Zum Abgabetermin am 09.12.2019 ist lediglich eine vorläufige Kalkulation der Kosten im Excel-Format einzureichen. Es muss kein BAP-Finanzantrag (Fehlbedarf) eingereicht werden. Erst im Zuge der Bewertungen der Anträge wird eine Vereinfachungsoption hergeleitet, um die Abrechnung zu vereinfachen. Erst wenn diese Finanzierungsbasis geklärt ist, wird ein entsprechender formaler Finanzantrag einzureichen sein.
  2. Es wird keine garantierte Anzahl an Teilnehmenden finanziert. Die Finanzierung wird voraussichtlich pro aktivem Teilnehmer bzw. aktiver Teilnehmerin erfolgen, sofern eine entsprechende Vereinfachungsoption hergeleitet werden kann.
  3. Für die sozialpädagogische Begleitung kann ein Personalschlüssel von 1:36 zugrunde gelegt werden.
  4. Es wird nur ein Projekt für alle sieben Schulen bewilligt. Kooperationen auf der Seite der Anbietenden sind möglich.
  5. Im Förderunterricht können jeweils alle drei Ausbildungsjahre zusammengefasst werden (mit binnendifferenziertem Unterricht).
  6. Die Teilnahme an den abH für voll schulische Ausbildungen ist freiwillig.
  7. Sollten an den Schulen bereits ähnliche Unterstützungsangebote gefördert werden (z.B. „Förderprogramm Sprache“ der VHS am Schulzentrum in Blumenthal), muss die Schule entscheiden, an welchem Angebot die förderbedürftigen Schüler/-innen teilnehmen sollen. Um eine Überforderung der Schüler/-innen zu vermeiden, sollen sie nur an einem Förderangebot teilnehmen.

Rückfragen zum Wettbewerbsaufruf beantwortet Frau Susann Kluge. Tel. 0421 / 361 - 97930

Wettbewerbsaufruf

Ausbildungsbegleitende Hilfen für vollschulische Ausbildungen

Die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa ruft zur Einreichung von Angeboten für ausbildungsbegleitende Hilfen für vollschulische Ausbildungen auf. Es ist beabsichtigt, die Hilfen ab Februar 2020 mit ESF-Mitteln des Landes zu fördern.

Bereits nach Ausbildungsbeginn oder auch erst im späteren Verlauf einer Ausbildung kann sich zeigen, dass Auszubildende fachliche Defizite aufweisen, die den Ausbildungserfolg gefährden. Bei vielen Absolvierenden mit Förderbedarf handelt es sich auch um allgemeine Sprach- und Bildungsdefizite, Lernhemmungen oder Prüfungsängste. Werden Prüfungen nicht bestanden, besteht zusätzlich die Gefahr, dass Jugendliche aus Frust die Ausbildung einfach abbrechen.

Der vorliegende Aufruf schließt eine wichtige Lücke, indem ein Vorhaben gefördert werden soll, das ausbildungsbegleitende Hilfen für Auszubildende in vollschulischen Ausbildungen anbietet. Ziel ist es, Unterstützungsleistungen anzubieten, um die Fortsetzung und den erfolgreichen Abschluss der Ausbildung und damit eine berufliche Integration in den ersten Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Hierzu sind insbesondere Maßnahmen zum Abbau von Sprach- und Bildungsdefiziten, zur Förderung fachtheoretischer Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten und zur sozialpädagogischen Begleitung erforderlich.

Angebote müssen bis zum 09. Dezember 2019 um 12.00 Uhr (Ausschlussfrist) bei der Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa eingegangen sein.

Für Interessierte am Wettbewerbsaufruf findet eine Informationsveranstaltung statt:

Freitag, 15. November 2019 um 12.30 Uhr
Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa
Hutfilterstr. 1 – 5, 28195 Bremen
Raum 10.04 (10. Etage)

Die erwarteten Leistungen mit den erforderlichen Anforderungen und Regelungen entnehmen Sie bitte dem beigefügten Aufruf zur Einreichung von Angeboten (Anlage 01). Das Wettbewerbsverfahren steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die zuständigen Gremien der Freien Hansestadt Bremen.

Rechtsgrundlage des Wettbewerbsverfahrens sind neben dem Wettbewerbsaufruf die BAP-Intervention C 1.5.2 „Flankierung der Ausbildungsgarantie“, die „Besonderen Fördergrundsätze für den BAP-Fonds C1“, die „Allgemeinen Fördergrundsätze für Förderungen im Rahmen des Beschäftigungspolitischen Aktionsprogramms 2014–2020 für das Land Bremen – Arbeit, Teilhabe, Bildung (BAP) in der ESF-Förderperiode 2014-2020“ sowie die weiteren auf der Website www.esf-bremen.de veröffentlichten BAP-Informationsblätter und „Verordnungen und rechtliche Grundlagen“.

Die Rechtsgrundlagen sind unter den folgenden Links veröffentlicht:

  1. Fördergrundsätze und BAP-Interventionsblätter
  2. BAP-Informationsblätter
  3. Verordnungen und rechtliche Grundlagen

Die folgenden Unterlagen zum Wettbewerbsaufruf sind in einer Sammelmappe (unter DOWNLOADS) zusammengefasst und umfassen die folgenden Unterlagen und Formulare:

  • Anlage 01: „Wettbewerbsaufruf: Ausbildungsbegleitende Hilfen für vollschulische Ausbildungen“
  • Anlage 02: Bewertungsschema
  • Antragsformular BAP-Förderung
  • Finanzantrag BAP-Förderung (Fehlbedarf – Realkosten)
  • Angaben zum Personal – Zusatzblatt P
  • Angaben zum Personal – Zusatzblatt P pauschalierte Arbeitgeberanteile (AGA)
  • Angaben zum Personal – Zusatzblatt nP
  • Weitere Erklärungen zum Projekt
  • Erklärung zu § 264 StGB – Subventionserhebliche Tatsachen
  • ggfs. Weiterleitungsverträge

Die nachfolgenden Trägerunterlagen sind ebenfalls einzureichen, sofern sie der Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa noch nicht vorliegen oder veraltet sind:

  • Vereins- oder Handelsregisterauszug
  • Kopie der gültigen Satzung/des Gesellschaftervertrages
  • Zertifikat des QM-Systems
  • Testate von externen Prüfungen der Jahresabschlüsse
  • Erklärung zum Besserstellungsverbot
  • Erklärung zum Mindestlohn
  • Erklärung zur Datenspeicherung
  • Erklärung zur Tarifbindung
  • Erklärung zur Unterschriftsberechtigung
  • Erklärung zur Vorsteuerabzugsberechtigung
  • Formular zur Erfassung der Trägerdaten
  • Weitere Erklärungen des/der Antragstellenden

Die Trägerunterlagen sind über den folgenden Link zu erreichen:

Rückfragen zum Wettbewerbsaufruf beantwortet Frau Susann Kluge, Tel. 0421 – 361 97930

Downloads


Ausschreibungen (Wettbewerbsaufrufe, etc.)

BAP-Interventionsblätter Fonds C

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