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Flankierung der Ausbildungsgarantie – Instrumente der Jugendberufsagentur

Abgabe von Anträgen bis zum 1. September 2016

Die Intervention C 1.5.2 zur Flankierung der Ausbildungsgarantie wurde geändert und ist seit dem 25. Mai 2016 in überarbeiteter Fassung gültig. Die Intervention ist nunmehr noch deutlicher darauf ausgerichtet, Projekte anzuregen, die den Jugendberufsagenturen in Bremen und Bremerhaven unmittelbar als Instrumentarium dienen und sie bei der Umsetzung ihrer Aufgaben unterstützen. Mithilfe der überarbeiteten Intervention sollen daher Projekte gefördert werden, die auf geeignete Weise junge Menschen zu einer Berufsausbildung hinführen, vor und während der Berufsausbildung begleiten oder zur Vermeidung von Ausbildungsabbrüchen bzw. vorzeitigen Vertragsauflösungen beitragen.

Wie werden Projekte in der Intervention C 1.5.2 beantragt und für eine Förderung ausgewählt?

Weil ein geplantes Projekt die Jugendberufsagenturen als Instrument bei ihren Aufgaben unterstützen soll, macht eine Beantragung nur Sinn, wenn das Vorhaben mit der Maßnahmeplanung der jeweiligen Jugendberufsagentur abgestimmt ist. Es ist daher erforderlich, dass bereits im Vorfeld einer Beantragung das Vorhaben mit der jeweils zuständigen Jugendberufsagentur beraten und von dieser befürwortet wird.
Für die Beantragung einer Projektförderung ist das Einzelantragsverfahren im Rahmen von Zeitstaffeln vorgesehen, das bedeutet: Bis zum Stichtag 01.09.2016 müssen die folgenden Unterlagen eingereicht werden:

  • Antragsformular BAP-Förderung
  • Finanzantrag BAP-Förderung (Fehlbedarf Plus)
  • Angaben zum Personal - Zusatzblatt P
  • Angaben zum Personaleinsatz
  • Weitere Erklärungen zum Projekt

Die zum Stichtag vorliegenden Anträge werden durch die bewilligende Stelle anhand eines Bewertungsschemas bewertet und für eine Förderung vorgesehen. Es werden allerdings nur die Anträge bewertet, die von der zuständigen Jugendberufsagentur befürwortet wurden.

Welche Finanzierung ist vorgesehen und wovon ist diese abhängig?

Die positiv bewerteten und für eine Förderung vorgesehenen Projekte müssen eine Laufzeit von mindestens 12 Monaten haben und werden mit der Finanzierungsart „Fehlbedarf Plus“ gefördert. Der Fehlbedarf ist im Finanzantrag nachzuweisen und ergibt sich aus den Ausgaben, die nicht gedeckt werden können. Gefördert werden die Ausgaben für das hauptamtlich sozialversicherungspflichtig beschäftigte Personal und die auf diese Ausgaben bezogenen Sachkosten mit einer Pauschale von 30%.

Welche Rechtsgrundlagen gelten für eine Förderung?

Die Rechtsgrundlagen für die Beantragung einer Projektförderung sind die „Allgemeinen Förder-grundsätze für Förderungen im Rahmen des Beschäftigungspolitischen Aktionsprogramms 2014-2020 für das Land Bremen - Arbeit, Teilhabe, Bildung (BAP)“, die „Besonderen Fördergrundsätze“ des Unterfonds C 1 – Anschlussfähigkeit des Lebenslangen Lernens verbessern - Ausbildung für junge Menschen sowie das „BAP-Interventionsblatt C 1.5.2 Flankierung der Ausbildungsgarantie“ in der jeweils aktuellen Fassung. Die Förderung positiv bewerteter Projekte steht unter dem Vorbehalt der Freigabe des erforderlichen Budgets durch die staatliche Deputation für Wirtschaft, Arbeit und Häfen.

Es haben sich weitere Fragen ergeben?

Für Rückfragen zur Intervention „C 1.5.2 Flankierung der Ausbildungsgarantie“ und zu den weiteren Rechtsgrundlagen, sowie zum Einzelantragsverfahren im Rahmen von Zeitstaffeln wenden Sie sich bitte an:

Wolfgang Funk
Tel: 0421 – 361 97920
E-Mail: wolfgang.funk(at)wah.bremen.de oder an info(at)wuh.bremen.de