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Umsetzung der Landes-BaE im Rahmen der Ausbildungsgarantie des Senators für Wirtschaft, Arbeit und Häfen

Im Rahmen der Umsetzung der Ausbildungsgarantie des Bremer Senats können u.a. zusätzliche außerbetriebliche Ausbildungsplätze angeboten werden. Hierzu wurden Dienstleister aufgefordert, zusätzliche Plätze an den Senator für Arbeit, Wirtschaft und Häfen zu melden, wenn diese Dienstleister aktuell oder in der Vergangenheit bereits BaE - Maßnahmen durchgeführt haben.

Für das Land Bremen stehen zum Ausbildungsbeginn 2015/2016 insgesamt 45 Plätze zur Verfügung, um jungen Erwachsenen die Chance einer Ausbildung zu geben. Voraussetzung ist dabei, dass die jungen Erwachsenen bislang keinen betrieblichen oder schulischen Ausbildungsplatz gefunden haben und für die aktuell keine Fördermöglichkeiten über die Agentur für Arbeit Bremen-Bremerhaven oder die Jobcenter Bremen und Bremerhaven bestehen. Die Förderung des Senators für Wirtschaft, Arbeit und Häfen erfolgt im in weiten Teilen analog der Fördergrundsätze der Agentur für Arbeit für BaE.

Um einen der oben genannten Landes-BaE Plätze anbieten zu können, müssen Anbieter zum einen bereits BaE-Maßnahmen im Auftrag der Agentur für Arbeit oder der Jobcenter durchgeführt haben. Weiterhin muss der Anbieter in der Lage sein, den/die benötigten Ausbildungsberuf/e auch bei Zuweisung eines einzelnen Auszubildenden zu gewährleisten. Auch ein Anbieter, der aktuell keine Ausbildung nach BaE durchführt, dies aber in der Vergangenheit getan hat und aktuell in der Lage ist, diese Ausbildung durchzuführen, kann einen Antrag stellen. Eine aktuelle Liste der potentiellen Anbieter von Landes-BaE Plätzen findet sich hier:

Anbieterliste Landes-BaE, Version vom 31.08.2015 (pdf, 130.6 KB)

Am 2.9.2015 wird in der Stadt Bremen eine Veranstaltung von Agentur für Arbeit, Jobcenter und Arbeitssenat durchgeführt, bei der geeignete, bislang ohne Ausbildungsplatz gebliebene junge Erwachsenen akquiriert werden sollen. Diese erhalten ein Empfehlungsschreiben der JBA und sollen sich dann entsprechend ihres Berufswunsches an den Anbieter eines passenden außerbetrieblichen Ausbildungsplatzes wenden. Sollte das Ausbildungsverhältnis zustande kommen, muss vor dem Zustandekommen eines Ausbildungsvertrages eine Zuwendung beim Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen beantragt werden.

Um einen Ausgleich bezüglich älterer und neuerer BaE Kostensätze vorzunehmen, wurde in dem für das Antragsverfahren vorgesehenen Finanzantrag eine Funktion integriert, die auf der Grundlage der erfolgten Preissteigerung und der Tariferhöhungen einen aktuellen Kostensatz ausweist, der dann Grundlage für die Beantragung und die Bewilligung ist. Aus dem Jahr für das der BaE-Bescheid vorliegt (z.B. 2007) und dem Kostensatz, der mit diesem Bescheid anerkannt wurde, errechnet sich automatisch der Landes-BaE Kostensatz, als Grundlage des Antrages, hierbei handelt es sich fördertechnisch um eine Pauschale (Standardeinheitskosten). Zusätzlich werden die tatsächlich anfallenden Kosten der Ausbildung (Ausbildungsvergütung plus 41,5% für die Arbeitgeberanteile und die Arbeitnehmeranteile zur Sozialversicherung) erstattet (Realkostenerstattung).

Bei Rückfragen wende Sie sich bitte an Herrn Kilincsoy unter Tel. 0421-97913.

Die notwendigen Formulare für die Beantragung finden Sie hier zum Download:

Downloads


2. Projektbezogene Antragsunterlagen

Ausschreibungen (Wettbewerbsaufrufe, etc.)

Informationsmaterial

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