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Der strategische Rahmen der EU-Förderperiode 2014 - 2020

ESF Logo 2014-2020

Anfang 2014 hat die EU-Förderperiode 2014-2020 begonnen. In diesem Zeitraum richten sich die Förderungen aus dem Europäischen Sozialfonds an der im Oktober 2010 von der Europäischen Kommission vorgestellten Europa-2020-Strategieaus. Diese stellt die Wachstumsstrategie der Europäischen Union für das laufende Jahrzehnt dar.

Die drei Prioritäten der Europa-2020-Strategie im Überblick:

  • Intelligentes Wachstum - Entwicklung einer auf Wissen und Innovation gestützten Wirtschaft,
  • Nachhaltiges Wachstum - Förderung einer ressourcenschonenden, ökologischeren und wettbewerbsfähigeren Wirtschaft,
  • Integratives Wachstum - Förderung einer Wirtschaft mit hoher Beschäftigung und ausgeprägtem sozialen und territorialen Zusammenhalt.

Mit diesen drei Prioritäten sollen innerhalb der EU ein hohes Maß an Beschäftigung, Produktivität und sozialem Zusammenhalt erreicht werden.

Neben den Europa-2020 Zielen werden mit den unterschiedlichen Förderschwerpunkten auch die mit den Europäischen Strukturfonds und Investitionsfonds direkt verbundenen fondsspezifischen Ziele verfolgt. In Deutschland kommen der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), der Europäische Sozialfonds (ESF), der Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und der Europäische Meeres- und Fischereifonds (EMFF) zum Einsatz.

Diesbezüglich hat Deutschland wie auch alle anderen EU-Mitgliedstaaten, für die Förderperiode 2014-2020 mit der EU-Kommission eine Partnerschaftsvereinbarung geschlossen. In diesem nationalen Dokument ist die Gesamtstrategie für die EU-Strukturförderung in Deutschland beschrieben. Die Partnerschaftsvereinbarung bestimmt die strategische Ausrichtung der Operationellen Programme entsprechend der „Europa 2020-Strategie".

Ein Operationelles Programm (OP) ist ein von einem Mitgliedstaat vorgelegter und von der EU-Kommission angenommener Plan. Das OP enthält Aussagen zu der Umsetzung der jeweiligen ESF-Prioritäten. In Deutschland haben alle Bundesländer und der Bund ein Operationelles Programm bei der Europäischen Kommission eingereicht. Mehr Informationen zum Operationellen Programm des Landes Bremen befinden sich auf dieser Website unter Konzeption der Arbeitsmarktpolitik des Landes Bremen 2014 – 2020.

Wie geht es nach der aktuellen Förderperiode im Jahr 2021 weiter?

Dr. Helga Trüpel (Bündnis 90/ Die Grünen/ Mitglied des Europäischen Parlaments), Ekkehart Siering (Staatsrat Wirtschaft, Arbeit und Häfen), Dr. Hermann Kuhn (u.a. Vorsitzender des Landesverbandes Bremen der Europa-Union Deutschland), Christian Bruns (Leiter der Europaabteilung), Dr. Joachim Schuster (SPD/ Mitglied des Europäischen Parlaments)
Fotoquelle: Antje Grotheer

Am 03.11.2016 wurde im EuropaPunkt Bremen über die Zukunft der europäischen Strukturfonds (insbesondere der Europäische Fonds für Regionalentwicklung EFRE und der Europäische Sozialfonds ESF) und folgende Fragen diskutiert:

  • Was wird aus der europäischen Strukturpolitik nach dem Brexit?
  • Werden weiterhin alle Regionen von ihnen profitieren?
  • Wie strikt sollen die inhaltlichen Anforderungen sein, wie frei die Regionen in der Auswahl der Projekte?

Auf dem Podium (siehe Foto): Dr. Helga Trüpel (Bündnis 90/ Die Grünen/ Mitglied des Europäischen Parlaments), Ekkehart Siering (Staatsrat Wirtschaft, Arbeit und Häfen), Dr. Hermann Kuhn (u.a. Vorsitzender des Landesverbandes Bremen der Europa-Union Deutschland), Christian Bruns (Leiter der Europaabteilung), Dr. Joachim Schuster (SPD/ Mitglied des Europäischen Parlaments)

Die Veranstaltung wurde von der europa-union deutschland - Landesverband Bremen e.V. organisiert.